Hopfen als Gemüse
Vielen ist bereits der sog. "Hopfenspargel" ein Begriff.
Früher ein "arme Leute Essen", mittlerweile eine teure Spezialität!
Im Frühjahr, wenn der Boden sich erwärmt, beginnt der Hopfenstock mit dem Austrieb der "schlafenden Augen".
Da für eine erfolgreiche Hopfenkultur nur ein paar wenige kräftige Triebe notwendig sind, wird der Hopfenstock oben abgeschnitten. Die dabei entfernten Triebe können abgesammelt werden und ergeben den berühmten "Hopfenspargel".
Solange diese Knospen noch unter der Erde wachsen, sind die Triebe weiß und aufgrund des fehlenden Photosynthese hat sich noch kein Chloropyll (grüner Blattfarbstoff) gebildet.
Aus diesem Grund sind auch noch keine Bitterstoffe enthalten.
Man kennt dies vom klassischen Spargel (Asparagus) sehr gut.
Hier ein einfaches Rezept für "Hopfenspargel":
-> folgt demnächst!
Unsere Sortenempfehlung:
'Hersbrucker'
'Hallertauer'
Aber auch grüne Triebe werden lokal gerne als Gemüse geerntet. Viele davon müssen ja ohnehin abgeschnitten werden. Angedünstet in der Pfanne sind sie eine leckere Beilage mit deutlich intensiveren Geschmack als die bleichen Triebe.

Hier ein einfaches Rezept zur Zubereitung von Hopfentrieben (Spitzen):
Zutaten:
etwas Hopfentriebe, Salz, Pfeffer, Zucker, Milch, Butter
Zubereitung:
- man nimmt die jungen Ranken und schneidet sie ca. 15-20 cm länge ab, und bündelt sie gleich
- diese werden nach dem Waschen in Salzwasser, dem pro Liter 1/8 Liter Milch, Salz, Pfeffer ,eine Priese Zucker und etwas Butter zugesetzt wurde, weich gedünstet.
- mit braun gebräunter Butter übergießen und genießen....
- dazu können auch verschiedene Soßen, die auch zu Spargel gereicht werden ,aufgetragen werden. ...auch in Omlett oder Bierteig sehr köstlich.... perfekt ist jedoch, sie nach dem Abtropfen noch in Butter anzurösten....
Unsere Sortenempfehlung:'Tettnanger'
'Saazer'