23.Okt.2018 - Pflanzung

Eine Pflanzung unserer Jungpflanzen ist recht unproblematisch:

Durch die Kultur in einem Kunststofftopf bildet sich ein kräftiger Wurzelballen. Vor der Pflanzung wird dieser Topf abgezogen. Der Wurzelballen bleibt völlig unverletzt und die Hopfenjungpflanze kann ohne Verwundung nach der Pflanzung weiterwachsen.

Die Verwendung eines Kunststofftopfes hat entscheidende Vorteile:

  • ungehindertes Weiterwachsen des Hopfens nach der Pflanzung
  • keine Verletzung im Wurzelbereich
  • dadurch geringstes Risiko einer Schaderreger-Infektion
  • Unabhängigkeit von der Jahreszeit
  • optimales Handling
  • sicherer Transport

Beim Auspflanzen unserer Hopfenjungpflanzen beachten Sie bitte folgendes:

Vorbereitung:

lockern Sie den Boden gerne etwas tiefgründig.
Wenn Sie wissen, dass die Versorgung Ihres Bodens etwas mager ist, können Sie ruhig Nährstoffe in welcher Form auch immer (z.B. guter Kompost) mit einmischen.

Greifen Sie den Topf von oben mit den Pflanzentrieben zwischen Ihren Fingern (siehe 1. Bild) und drehen Sie den Topf auf den Kopf. Jetzt können Sie mit der anderen Hand den Topf etwas massieren und mit einem leichten Druck auf den Topfboden abziehen, ohne die Pflanzenwurzeln zu verletzen.

Austopfen
Hopfenjungpflanze zwischen den Fingern schützen

Austopfen
Wurzelballen kopfüber massieren

Austopfen
Wurzelballen mit Druck auf den Topfboden entnehmen
 

Erhalten Sie die Pflanzen erst im Herbst, kann es sein, dass eine Hopfenwurzel durch das Entwässerungsloch herausgewachsen ist und mittlerweile schon dicker als dieses Loch geworden ist. In diesem Fall ist es am Besten, mit einer Baumschere den Topfrand einzuschneiden. Nachdem dieser stabile Rand aufgeschnitten ist, lässt sich der Topf problemlos auseinanderreissen um den Hopfen zu befreien!

 

Pflanzung in eine Furche

Pflanzung:

Setzen Sie die Jungpflanze so tief in den Boden, dass die Ballenoberfläche etwa 1-2 Finger breit unter der Erde ist. Der alte Wurzelballen sollte nicht aus dem Boden schauen, die Hopfenpflanze allerdings auch nicht bis zu den Ohren eingegraben werden!
Drücken Sie die Erde seitlich an den Ballen und gießen Sie abschließend an, um eine Verbindung zwischen Wurzelballen und Boden herzustellen.

Umtopfen in einen Kübel:

Für den Fall, dass Sie den Hopfen in einem Kübel pflegen wollen, gilt das Gleiche wie oben beschrieben. Zusätzlich sollten Sie noch folgendes beachten:
Je größer der Kübel, desto einfacher ist die Pflege!
Verwenden Sie ausschließlich hochwertige Blumenerde oder noch besser beste Kübelpflanzenerde! Diese hochqualitative Substrate sind zwar nicht ganz billig, aber jeden Cent wert. Der Hopfen wird es Ihnen über viele Jahre danken!