Ernährung

Um Hopfenpflanzen richtig zu ernähren, muss man sich etwas in den Lebenszyklus dieser Kletterstaude hineinversetzen:

Abhängig von Sonneneinstrahlung, Bodenverhältnissen und Temperatur kann Hopfen sehr schnell wachsen und dann auch einen entsprechend hohen Bedarf an Nährstoffen haben.

Wie in anderen Beiträgen bereits beschrieben, sollte man das Pufferungsvermögen des Bodens und dessen Grundversorgung kennen. Mit diesem Hintergrundwissen ist es nicht schwierig, Hopfen richtig zu ernähren und gesund zu erhalten.

Grundsätzlich gilt:

die Hauptwachstumsphase ist zwischen Mai und Juli. In dieser Zeit produziert Hopfen Masse; die Energie dafür sollte ihm zur Verfügung stehen.

Den Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Wasserversorgung, denn dieser Nährstoff fungiert als Träger für die anderen benötigten Elemente.

Eine Düngung ist in der Hauptwachstumsphase sinnvoll. Die benötigten Nährstoffe können in mineralischer Form mit dem Gießwasser gegeben werden, aber auch in organischer Form. Für beide Möglichkeiten gilt dasselbe wie bei anderen in Pflege genommenen Lebewesen: lieber öfter in kürzeren Abständen und in geringer Konzentration den Hopfen "füttern".

Mineralischer Dünger ist besser zu dosieren, einfacher auszubringen und bringt schnellere Reaktionen; man nimmt allerdings die entsprechenden bekannten Nachteile in Kauf. Organische Düngung erfordert mehr Einfühlungsvermögen und Verständnis für biologische Zusammenhänge, punktet dafür mit natürlichen Kreislauf ohne Belastungen. Da Hopfen per se ein Mindestmaß an Einfühlungsvermögen erfordert dürfte die organische Düngung keine allzu große Hürde darstellen. Bei einer Kübelpflanzenkultur stößt diese Ernährungsmethode natürlich an ihre Grenzen. Für diese und ähnliche Fälle haben wir einen mineralischen Flüssigdünger in unser Sortiment aufgenommen. Sie finden diesen in unserem online-Shop!