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   Bekämpfung
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   Unterschied
 

Verticilliumwelke des Hopfens

 
Welke an Hopfen Verticilliumwelke Verticillium albo-atrum und Verticillium dahliae
Konidiophoren von Verticillium
Verticillium ssp. ist ein bodenbürtiger Pilz, der die Leitungsbahnen seiner Wirtspflanzen befällt, eine sog. "Tracheomycose". Die Sporen dringen in die Leitungsbahnen ein und keimen dort aus. Durch die zunehmende Verstopfung der Leitungsbahnen zeigen betroffene Pflanzen "Welkeerscheinungen"
   
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Bedeutung    Diese Welkekrankheit kann bei anfälligen Sorten 100%igen Ertragsausfall zur Folge haben und auch zum Absterben des Hopfenstockes führen. Deshalb werden bisher traditionell angebaute Sorten, wie Hallertauer Mfr., heute seltener angepflanzt.
   
Schadbild    Verbräunte Leitungsbahnen Die Welke tritt manchmal schon im Juni auf und läßt an den Hopfenreben von unten nach oben die Blätter gelb werden. Bei leichtem Antippen fallen sie ab. Schneidet man den unteren Teil der Rebe auf, sieht man, daß die Leitungsbahnen verbräunt sind. Vor allem nach kühlen Witterungsperioden kann diese Welkekrankheit bei nachfolgend trockener Witterung sehr schnell fortschreiten.
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Bekämpfung    Chemische Bekämpfung ist nicht möglich. Mäßige Düngung (v. a. mit Stickstoff), Bodenlockerung und Vermeidung von Staunässe verringern die Welkeanfälligkeit der Pflanze. Welkeresistent sind die Sorten Northern Brewer, Hüller Bitterer, Perle und Orion.
   
Unterschied    Verwechslungsmöglichkeit: Auch Stockfäule, die durch Fusarium- oder Phytophtorapilze hervorgerufen wird, kann zu Welkeerscheinungen führen. Nur mit mikroskopischer Untersuchung können die Erreger bestimmt und entsprechende Behandlungen durchgeführt werden.
    (Nach: LBP, Freising-München, 1989)
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