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Der Hopfen wird "ausgeputzt" und "angeleitet", eine der zeitaufwendigsten Arbeiten im Hopfenbau: in
Handarbeit werden bei jedem Stock alle Triebe weggeschnitten, mit Ausnahme der
drei Kräftigsten. Diese werden im Uhrzeigersinn um den Aufleitdraht gewunden,
um ihm die besten Voraussetzungen für ein kräftiges Wachstum zu geben.
Neue Austriebe werden jetzt laufend entfernt,
der Boden gelockert, um den Hopfentrieben keine verfügbare
Energie vorzuenthalten.
Ein alter Bauernspruch "Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn sehen"
trifft schon auf diese Zeit zu.
Foto: Rockermeier
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