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   Ausrottung des männlichen Hopfens
 
Rispe mit männlichen Staubbeuteln Befruchtete Hopfen:

Befruchtete Hopfen (Samen-Kugelhopfen) haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Diese unerwünschte Samenbildung kann nur erfolgen, wenn männlicher Hopfen vorhanden ist. Bei uns kommt er praktisch nur noch in Hecken, Büschen und Waldrändern vor.

Erkennung:

Männliche und weibliche Hopfen können nur während der Blüte unterschieden werden. Bei der männlichen Pflanze erscheinen statt des gewohnten Anfluges an den Seitentrieben sehr viele Rispen. Jede Rispe setzt sich aus einer großen Anzahl von unscheinbaren männlichen Blüten zusammen.

Schaden:

Aus den reifen Staubbeuteln männlicher Hopfenpflanzen wird Blütenstaub auf weite Entfernung vertragen. Trifft er auf weibliche Blüten (Anflug), so erfolgt die Befruchtung. Befruchtete Hopfendolden werden größer und gröber. Die Qualität des Edelhopfens wird dadurch merklich gemindert.

Bekämpfung:

Beseitigen aller Wildhopfen, da sich nur dort der männliche Hopfen halten kann.

Die Vernichtung kann erfolgen:

1. Durch Roden oder Aushacken

2. Mit Unkrautbekämpfungsmitteln.

Diese Maßnahmen müssen gegebenenfalls wiederholt werden.

Das Beseitigen männlicher Hopfen ist in allen Hopfenanbaugebieten Pflicht!

1. Zweig einer männlichen Hopfenpflanze mit Blüten.

2. Doldenvorblatt mit entwickelter Frucht: "Kugelhopfen", unerwünscht (vergrößert).

3. Doldenvorblatt ohne Frucht: erwünscht (vergrößert).

4. Einzelne männliche Blüte mit 5 Staubbeuteln (vergrößert).

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So erreichen Sie uns:

 

Telefon: 08452/8851
Fax: 08452/8882
eMail: Gärtnerei Eickelmann

 

Gärtnerei Eickelmann
Krankenhausstraße 11
85290 Geisenfeld

   
 

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Copyright © 2004, Franz Seidl, letzte Änderung - 01.10.2002