| Das auf einer Zweiwalzenschrotmühle geschrotete Pilsener Malz wurde in einem Infusionsmaischverfahren (s. Abb. unten) gemaischt und in einem Läuterbottich (Vorderwürze und 7 Nachgüsse) abgeläutert. Anschließend wurde die erhaltene Würze in der Würzepfanne mittels Innenkocher 85 Minuten atmosphärisch gekocht. Die Hopfengabe wurde nach Alphasäure berechnet und erfolgte unter Berücksichtigung der in der Forschungsbrauerei bekannten Ausbeuten. 60% wurden zu Kochbeginn gegeben und zur Erzielung eines deutlichen Hopfenaromas 40% in den Whirlpool dosiert.
Dabei wurden Hopfensorten gleichbehandelt, ansonsten ist der Beitrag, den ein Bitterhopfen im Vergleich zu einem Aromahopfen zum Bieraroma beizutragen vermag kaum zu evaluieren.
Die Würze wurde nach einer 20 minütigen Whirlpoolrast auf 7°C abgekühlt, belüftet und mit 20-25 Mio. Zellen/ml angestellt. Nach 7 Tagen Hauptgärung bei 8 °C wurde mit Restextrakt geschlaucht und eine Reifung bei 14°C durchgeführt. Nachdem Endvergärung und Diacetylabbau erreicht waren, wurde auf 1°C heruntergekühlt und 3 Wochen gelagert.
Die Filtration erfolgte über einen Kieselgurhorizontalfilter mit nachgeschalteten Membranfilterkerzen (1,2 und 0,45 µm). Abgefüllt wurden 0,5 Liter Einwegflaschen mit doppelter Vorevakuierung und Füllmengenkorrektur mit Rein-CO2.

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